Di 13 – 16

Mi 10 – 12

Die Feriensprechstunde von Frau Deuber-Mankowsky findet am 17. März von 9.30 – 12.00 Uhr statt

In der vorlesungsfreien Zeit des WS 2014/2015 findet die Sprechstunde des Mentorenprogramms wie folgt statt:

•    Mittwoch, 18. Februar / 10-12h
•    Mittwoch, 11. März / 10-12h
•    Mittwoch, 18. März / 10-12h

Bei der Sprechstunde des Mentorenprogramms handelt es sich um eine offene Sprechstunde, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt:
Véronique Sina, M.A.
GA 1/36
Tel. : 0234 / 32- 24545
veronique.sina@rub.de

weitere Informationen unter:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/ifm/studium/mentoring.html

Ass. Prof. Judith Keilbach (Utrecht) wird am Donnerstag, den 29.01.2015 um 18h (c.t.) einen Vortrag halten zum Thema:
„Emotionalisierung und Traumatifizierung. Holocaust-Darstellungen im Fernsehen“

Abstract:

Spätestens seit der Ausstrahlung von Holocaust(1978/79) ist die nationalsozialistische Vernichtungspolitik ein Thema, mit dem sich auch das Massenmedium Fernsehen beschäftigt. Gilt der US-amerikanische Mehrteiler als Wendepunkt der populärkulturellen Darstellung des Holocaust, so gab es bereits ab den frühen 1960er Jahren etliche Sendungen, die sich mit diesem Ereignis in unterschiedlichen Formen beschäftigt haben. In Dokumentationen über den Nationalsozialismus, Sendungen im Kontext des Eichmann-Prozesses oder Fernsehspielen kam die systematische Verfolgung und Vernichtung jüdischer Menschen immer wieder zur Sprache. Die je spezifischen Repräsentationen und Interpretationen der Ereignisse, die in diesen Sendungen anzutreffen sind, haben sich dabei im Laufe der Zeit erheblich verändert. So lässt sich beispielsweise eine Verschiebung der Themenschwerpunkte sowie eine zunehmende Emotionalisierung sowohl in fiktionalen als auch in dokumentarischen Sendungen konstatieren. Die unterschiedlichen Zugänge sind dabei nicht zuletzt abhängig vom historischen Kontext und den jeweils gängigen Darstellungskonventionen.

Der Vortrag wird sowohl einen Überblick über die unterschiedlichen Perspektiven geben, aus denen das Fernsehen über den Holocaust berichtet, als auch die verschiedenen Darstellungsformen in den Blick nehmen. Es gilt dabei nicht nur Veränderungen aufzuzeigen, sondern anhand ausgewählter Beispiele auch die Implikationen, Probleme und Potentiale der jeweiligen Sendung zu analysieren.

Der Vortrag von Judith Keilbach findet im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe „Repräsentationen des Holocaust” und begleitend zur Ausstellung „Holocaust im Comic” (Universitätsbibliothek Bochum, 23.10.2014 bis 31.01.2015) statt.

Veranstaltungsort ist der Vortragsraum der Universitätsbibliothek Bochum (Ebene 1/Raum 09).

Weitere Informationen rund um das Ausstellungsprojekt „Holocaust im Comic” sowie die interdisziplinäre Vortragsreihe sind online verfügbar unter:

http://www.holocaustimcomic-bochum.de
https://www.facebook.com/hicbochum/timeline

Kontakt:

Nina Heindl, M.A.
Kunstgeschichtliches Institut, Ruhr-Universität Bochum
E-Mail: nina.heindl@rub.de

Véronique Sina, M.A.
Institut für Medienwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
E-Mail: veronique.sina@rub.de
Web: www.veronique-sina.de

Freitag, 16.01.2015, 11:00-12:00 Uhr, GABF 05/608
Donnerstag, 02.04.2015, 11:00-12:00 Uhr, GA 1/138

Dr. Eva Hohenberger (IfM, Bochum) wird am Donnerstag, den 15.01.2015 um 18h (c.t.) einen Vortrag halten zum Thema:
„Stacheldraht und Wachturm. NS-Lagerfotografie heute“

Abstract:

Fast 70 Jahre nach der Befreiung der nationalsozialistischen Konzentrationslager haben sich deren Bilder multipliziert und ausdifferenziert. Auf der einen Seite gibt es die „Ikonen der Vernichtung“ (Cornelia Brink), deren jeweiligen Entstehungskontext zwar kaum jemand kennt, die aber symbolträchtig die Taten am Bild der Opfer symbolisieren. Auf der anderen Seite gibt es eine neue Form der Lagerfotografie, die ebenfalls Symbolwert hat, aber ganz ohne Opfer auskommt. Gebäude, Landschaften, Wetterlagen bestimmen ihre Ikonografie. Oft gelten ihre Fotografen als Künstler. Dem zunehmenden Verlust an historischer Referenz begegnen diese Bilder mit der Aufforderung zur Erinnerung an etwas, was sie selber gerade nicht (mehr) zeigen. Die Realität der Orte heute wird damit allerdings zu einer visuellen Leerstelle. Nur Amateure bilden sie ab, jenseits jeglichen öffentlichen Gedenkens.

Der Vortrag von Eva Hohenberger findet im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe „Repräsentationen des Holocaust” und begleitend zur Ausstellung „Holocaust im Comic” (Universitätsbibliothek Bochum, 23.10.2014 bis 31.01.2015) statt.

Veranstaltungsort ist der Vortragsraum der Universitätsbibliothek Bochum (Ebene 1/Raum 09).

Weitere Informationen rund um das Ausstellungsprojekt „Holocaust im Comic” sowie die interdisziplinäre Vortragsreihe sind online verfügbar unter:

http://www.holocaustimcomic-bochum.de
https://www.facebook.com/hicbochum/timeline

Kontakt:

Nina Heindl, M.A.
Kunstgeschichtliches Institut, Ruhr-Universität Bochum
E-Mail: nina.heindl@rub.de

Véronique Sina, M.A.
Institut für Medienwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
E-Mail: veronique.sina@rub.de
Web: www.veronique-sina.de

Prof. Dr. Monika Schmitz-Emans (Lehrstuhl für Komparatistik, Bochum) wird am Donnerstag, den 18.12.2014 um 18h (c.t.) einen Vortrag halten zum Thema:
„Literatur nach, trotz oder wegen Auschwitz? Zu einem Kernthema von Literatur und Poetik der letzten 50 Jahre“

Abstract:

Die Frage, ob Kunst ‚nach Auschwitz’ überhaupt noch möglich, ob sie legitimierbar, ja notwendig oder nicht vielmehr ‚barbarisch’ sei, hat in den Jahrzehnten nach dem II. Weltkrieg nachhaltige und kontroverse Diskussionen ausgelöst. Im Kontext fundamentaler Kulturkritik insbesondere von Adorno gestellt, hat sie viele literarische Autoren zu persönlichen Positionsbestimmungen sowie zu grundlegenden Erörterungen über Signifikanz und Funktionen von Dichtung in ‚finsteren Zeiten’ (Brecht) motiviert. Dies verband sich vielfach mit Reflexionen über Grenzen der Darstellbarkeit, mit Strategien andeutender und negativer Darstellung, mit Verfremdungstechniken und Verfahren indirekter und gebrochener Darstellung. – Eine Generation später verschiebt sich die Akzentuierung der Reflexion über ‚Literatur und Auschwitz’ von der ‚Legitimitätsfrage’ eines Schreibens über Auschwitz hin zur Betonung der ‚Unabdingbarkeit’ – vor allem unter dem Einfluß von Diskursen über die memoriale Funktion von Literatur und Kunst, von Postmemory- und Traumakonzepten. – In den seit 1959 etablierten Frankfurter Poetik-Vorlesungen erhalten Autoren Gelegenheit, zum Thema Poetik aus einer frei zu wählenden Perspektive zu sprechen. Das Thema Literatur und Auschwitz hat dabei für wichtige Autoren im Zentrum gestanden. Diese Vorlesungen sollen vorgestellt, literatur- und zeitgeschichtlich kontextualisiert und miteinander verglichen werden – einbezogen werden auch literarische Arbeiten der behandelten Autoren, darunter Heinrich Böll, Wolfgang Hildesheimer und Günter Grass.

Der Vortrag von Monika Schmitz-Emans findet im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe „Repräsentationen des Holocaust” und begleitend zur Ausstellung „Holocaust im Comic” (Universitätsbibliothek Bochum, 23.10.2014 bis 31.01.2015) statt.

Veranstaltungsort ist der Vortragsraum der Universitätsbibliothek Bochum (Ebene 1/Raum 09).

Weitere Informationen rund um das Ausstellungsprojekt „Holocaust im Comic” sowie die interdisziplinäre Vortragsreihe sind online verfügbar unter:

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Kontakt:

Nina Heindl, M.A.
Kunstgeschichtliches Institut, Ruhr-Universität Bochum
E-Mail: nina.heindl@rub.de

Véronique Sina, M.A.
Institut für Medienwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
E-Mail: veronique.sina@rub.de
Web: www.veronique-sina.de

Mittwoch, 10. Dezember 2014, 8 Uhr s.t.
Dr. Suzana Alpsancar (Darmstadt)
Technisierung der Lebenswelt und das Problem des Technikdeterminismus

Mittwoch, 10. Dezember 2014, 9.30 Uhr
Dr. Yuk Hui (Lüneburg)
Modulation nach Kontrolle

Mittwoch, 10. Dezember 2014, 11 Uhr s.t.
Dr. Simon Rothöhler (Berlin)
Blech/Stream

Mittwoch, 10. Dezember 2014, 13.30 Uhr
Dr. Christina Vagt (Berlin)
Komplementäre Medien

Mittwoch, 10. Dezember 2014, 15 Uhr s.t.
Dr. Sebastian Vehlken (Lüneburg)
Mobile Crowdsensing. Soziale Medien und die Selbstreflexivität der Masse

Mittwoch, 10. Dezember 2014, 16.30 Uhr
Dr. André Wendler (Weimar)
#noselfiecontrol. Museumsfotografie in Zeiten sozialer Medien

Mittwoch, 10. Dezember 2014, 18 Uhr s.t.
Dr. Serjoscha Wiemer (Paderborn)
Medientechnologien und Gedächtnis. Aspekte von Subjektivierung in sozialen und mobilen Medien

Im Geschäftszimmer sind für Studierende der Medienwissenschaft noch Akkreditierungen

für die Berlinale 2015 erhältlich.

Prof. Dr. Susanne Rohr (Hamburg) wird am Donnerstag, den 04.12.2014 um 18h (c.t.) einen Vortrag halten zum Thema:
„Subversion und Sentiment: Von den Unwägbarkeiten der KZ-Komödie“.

Abstract:

Dieser Vortrag wird das Format der KZ-Komödie im Film einer genaueren Betrachtung unterziehen und auf seine spezifische Kraft der Repräsentation hin befragen. Filme dieser Art brechen das Tabu, das Thema des Genozid und die Form der Komödie zusammenzubringen und damit in der Betrachtung historischen Gräuels offen die ästhetische Dimension zu verhandeln. KZ-Komödien legen den Zusammenhang von Ethik und Ästhetik offen, aber nicht, um die Undarstellbarkeit des Ereignisses einmal mehr zu untermauern, sondern um die Rhetorik der Undarstellbarkeit in den Blick zu nehmen, die sich in den vergangenen Jahrzehnten etabliert hat. Eine Analyse der darstellerischen Strategien von Radu Mihaileanus Filmkomödie TRAIN DE VIE (ZUG DES LEBENS, 1998) wird zeigen, wie dieser Film sich den in der Populärkultur etablierten Darstellungskonventionen der Holocaust-Repräsentation als dem Ziel seines humoristischen Angriffs zuwendet und durch die Techniken der Transgression und des Tabubruchs beim Zuschauer im Akt des Lachens gleichzeitig Trauer und Schock auslöst, Reaktionen, die dezidiert im Kontrast zum komödiantischen Vergnügen stehen und damit trotz allem das historische Ereignis auf ebenso subtile wie machtvoll-körperliche Art und Weise evozieren.

Der Vortrag von Susanne Rohr findet im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe “Repräsentationen des Holocaust” und begleitend zur Ausstellung “Holocaust im Comic” (Universitätsbibliothek Bochum, 23.10.2014 bis 31.01.2015) statt.

Veranstaltungsort ist der Vortragsraum der Universitätsbibliothek Bochum (Ebene 1/Raum 09).

Weitere Informationen rund um das Ausstellungsprojekt “Holocaust im Comic” sowie die interdisziplinäre Vortragsreihe sind online verfügbar unter:

http://www.holocaustimcomic-bochum.de
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Kontakt:

Nina Heindl, M.A.
Kunstgeschichtliches Institut, Ruhr-Universität Bochum
E-Mail: nina.heindl@rub.de

Véronique Sina, M.A.
Institut für Medienwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
E-Mail: veronique.sina@rub.de
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